Bayern hat Bier. Das weiß jeder. Aber wer noch vor fünf Jahren jemanden in München gefragt hätte, ob er einen bayerischen Gin empfehlen kann, hätte wahrscheinlich einen fragenden Blick geerntet.
Das hat sich geändert – und zwar gründlich.
Heute entstehen zwischen Donau, Alpen und Bayerischem Wald einige der spannendsten Gins Deutschlands. Kleine Brennereien, handgefertigte Chargen, regionale Botanicals. Und mittendrin: ein Gin aus Vohburg an der Donau, der bereits über 15 internationale Medaillen gewonnen hat. Aber dazu gleich mehr.
Was macht Gin aus Bayern besonders?
Wenn du dir die Gin-Szene in Bayern anschaust, fällt sofort auf: Hier geht es weniger um Masse und mehr um Charakter. Bayerische Gins spielen gerne mit der Region. Hopfen aus dem Hallertauer Anbaugebiet – dem weltweit größten zusammenhängenden Hopfengebiet, Wacholderbeeren aus den Heiden, Enzianwurzeln aus dem Alpenvorland.
Das Ergebnis sind Destillate, die nicht generisch schmecken. Die irgendwo verankert sind.
Bekannte Beispiele aus der bayerischen Szene:
- The Duke Munich Dry Gin – der Platzhirsch aus München, der in einer gläsernen Manufaktur destilliert wird und Hopfen als Botanical nutzt.
- Feel Munich Dry Gin – arbeitet mit regionalen Aronia- und Blaubeeren, was ihm eine fruchtige, unverwechselbare Note gibt.
- Krater Noster Gin – handgepflückte Wacholderbeeren direkt vom Kraterrand einer bayerischen Heide, kombiniert mit Birnen und Rhabarberwurzeln.
- Bavaricum Gin – aus der Brennerei Lantenhammer in Hausham, mit Hopfen, Koriander und Ingwer als Herzstück.
All diese Gins erzählen eine Geschichte vom Ort, an dem sie entstanden sind. Und genau das suchen Gin-Liebhaber heute.
Die bayerische Gin-Szene im Wandel
Noch bis in die frühen 2010er Jahre war Deutschland auf dem Gin-Markt kaum ein Thema. Dann kam der Monkey 47 aus dem Schwarzwald – und bewies, dass deutsche Destillerien ernstzunehmende Konkurrenz für englische Traditionsmarken sein können.
Bayern hat diesen Moment genutzt. Die Brennereien hier hatten bereits Erfahrung: Generationen von Obstbränden, handwerklichem Schnaps, regionaler Destillationskultur. Das Wissen war da – es musste nur auf einen neuen Geist angewendet werden.
Was dabei entstanden ist, überrascht: Bayern hat keine einheitliche Gin-Identität entwickelt. Stattdessen gibt es eine echte Vielfalt. Fruchtige Gins, kräutergetriebene, klassische Wacholder-Gins, moderne New Western-Stile. Diese Breite macht die Suche nach dem richtigen bayerischen Gin interessant – und manchmal auch etwas überwältigend.
Vidar Gin – der Purist aus Vohburg an der Donau
Wer weiß, wo er steht, braucht nicht zu suchen. Genau das verkörpert der Vidar Gin von pre·mi·um by S. Kister.
Dieser Gin aus Bayern kommt nicht aus München. Er kommt aus Vohburg an der Donau – einer kleinen Stadt nördlich der Donau, in einer Gegend, die zum Ursprungsgebiet des älteren Futhark gehört. Das ist kein Zufall: Der Name Vidar ist nordischer Mythologie entlehnt, dem schweigsamen Gott der Stärke und Naturverbundenheit. Jede Flasche trägt auf der Rückseite ein Gedicht in alter Runenschrift – eine eigene Dichtung, die sprachlich zwischen dem 2. und 11. Jahrhundert spielt.
Das klingt nach viel Symbolik – und das ist es auch. Aber der Inhalt hält, was die Geschichte verspricht.
Wie schmeckt der Vidar Gin?
Der Vidar Gin ist ein Doppelwacholder. Das bedeutet: Wacholder ist nicht nur einer von vielen Botanicals – er ist der Kern, der Ausgangspunkt, das Ziel.
Beim ersten Schnuppern öffnet sich eine intensive, harzig-erdige Wacholdernote. Kein Blumenmeer, kein Zitrusbombardement. Man denkt an feuchten Nadelwald nach dem Regen. Klar, direkt, ehrlich.
Am Gaumen zeigt sich dann die Qualität: Die Textur ist weich, fast seidig. Die Wacholdernote bleibt präsent, ohne aufdringlich zu werden. Ein leichter Hauch wilder Kräuter, ein dezenter Zitrusunterton im Hintergrund. Der Abgang hat eine angenehme, leichte Pfeffrigkeit.
Das ist kein Gin, der versucht, allen zu gefallen. Das ist ein Gin, der seinen Standpunkt kennt.
Bio-zertifiziert, handgemacht in kleinen Chargen
Der Vidar Gin ist bio-zertifiziert und wird in kleinen Chargen destilliert. Keine künstlichen Aromen, keine Farbstoffe, kein Zuckerzusatz. Jeder Arbeitsschritt – vom Mazerieren der Wacholderbeeren bis zur Abfüllung – wird per Hand durchgeführt.
Das ist kein Marketing-Versprechen. Das ist die einzige Art, wie pre·mi·um by S. Kister produziert.
Über 15 internationale Auszeichnungen seit 2019
Purismus schließt Qualität nicht aus – ganz im Gegenteil. Der Vidar Gin hat das bewiesen:
- Gold 2019
- Gold und Silber 2022 und 2023
- Gold, Double-Gold und Spirit of the Year 2025
- Distillery of the Year 2025
Über 15 internationale Medaillen in wenigen Jahren. Das ist keine Glückssträhne. Das ist handwerkliche Konsequenz.
Wie trinkt man den Vidar Gin am besten?
Weil der Vidar Gin so klar ausgerichtet ist, hast du als Trinker mehr Freiheit, als du vielleicht denkst. Sein Doppelwacholderprofil ist standhaft – es überlebt jede Kombination, ohne sich zu verstecken.
Pur auf Eis im Tumbler: Das ist die Empfehlung für alle, die den Gin wirklich kennenlernen wollen. Kein Tonic, keine Ablenkung. Nur der Gin und ein großer Eiswürfel. Du erkennst sofort die Qualität der Destillation.
Gin Tonic – klassisch oder mediterran: Hier ist der Vidar Gin ein echter Gewinn. Mit einem trockenen Indian Tonic bleibt er klar und würzig. Mit einem Mediterranean Tonic bekommt er eine aromatische Ergänzung, ohne seinen Charakter aufzugeben. Ein Zweig Rosmarin und eine Scheibe Orange passen perfekt.
Negroni: Wacholder und Campari – das ist eine der großen Kombinationen der Barkultur. Der Vidar Gin funktioniert in einem Negroni außerordentlich gut, weil seine intensive Wacholdernote dem Bittergehalt des Campari gewachsen ist.
Martini (dry oder extra dry): Für Liebhaber des klassischen Martini ist ein Doppelwacholder-Gin wie der Vidar fast schon eine Pflicht. Ein Gin Martini mit Vidar – kalt gerührt, mit einer Zitronenschale – ist eine schlichte, elegante Erfahrung.
Wer kauft bayerischen Gin – und warum?
Die Menschen, die gezielt nach Gin aus Bayern suchen, sind nicht alle dieselben. Aber sie haben gemeinsame Nenner:
Der Regionalist will wissen, woher sein Gin kommt. Er kauft regional, weil er die Verbindung zwischen Produkt und Ort schätzt. Bayern als Herkunft gibt ihm ein gutes Gefühl – und oft auch ein gutes Gespräch.
Der Purist ist müde von Gins, die versuchen, alles auf einmal zu sein: Gurke, Lavendel, Hibiskus, Ingwer, Passionsfrucht. Er will zurück zu dem, was Gin ausmacht: Wacholder. Für ihn ist der Vidar Gin keine Option – er ist die einzige Option.
Der Geschenkgeber sucht etwas mit Geschichte. Eine Flasche mit Runenschrift auf der Rückseite, einer nordischen Mythologie als Namensgeber, handgemacht in kleinen Chargen von einem Familienbetrieb an der Donau – das ist ein Geschenk, das erklärt werden will.
Der Qualitätsbewusste folgt den Auszeichnungen. Über 15 Medaillen in sieben Jahren, darunter Spirit of the Year und Double-Gold 2025 – das reicht als Entscheidungsgrundlage.
Gin aus Bayern kaufen – was du wissen solltest
Wenn du gezielt bayerischen Gin kaufen willst, gibt es ein paar praktische Hinweise:
Direkt beim Hersteller: Bei pre·mi·um by S. Kister kannst du den Vidar Gin direkt bestellen. Lieferung innerhalb von 2–3 Werktagen in Deutschland, 3–7 Werktage in die EU. Der Grundpreis liegt bei €34,90 für 0,5 Liter – für einen bio-zertifizierten, mehrfach ausgezeichneten Handcraft-Gin ein fairer Preis.
Abholung in Vohburg: Wer in der Nähe ist oder auf Durchreise geht – du kannst die Bestellung auch direkt in Vohburg an der Donau abholen. Vorab kurz anfragen, dann klappt das reibungslos.
Auf Qualitätssignale achten: Bio-Zertifizierung, kleine Chargen, keine künstlichen Zusatzstoffe, internationale Auszeichnungen – das sind die Marker, an denen du echte Handwerksqualität erkennst. Nicht jeder Gin, der "handgemacht" schreibt, meint das auch so.
Fazit: Bayern kann Gin
Die bayerische Gin-Szene ist jung, aber sie ist ernst zu nehmen. Was hier entsteht, ist nicht der Versuch, London oder Edinburgh zu kopieren. Es ist eine eigene Antwort auf die Frage: Was kann Gin sein, wenn er aus dieser Erde, diesen Botanicals, dieser Tradition kommt?
Der Vidar Gin von pre·mi·um by S. Kister gibt eine der klarsten Antworten auf diese Frage. Ein Doppelwacholder-Gin aus Vohburg an der Donau, bio-zertifiziert, handgemacht, mehrfach ausgezeichnet. Puristisch bis in den Kern – und trotzdem vielseitig genug für jeden Anlass.
Wenn du bayerischen Gin noch nicht wirklich kennst, ist das ein guter Einstieg. Wenn du ihn kennst und noch nicht probiert hast, weißt du jetzt, was dich erwartet.