"Wie bitte? Ich dachte Wodka muss aus Kartoffel sein."

Tatsächlich würde man in Russland mit einem Wodka aus Kartoffeln sehr wenig Anklang finden; der "Kartoffelwodka" ist in Wirklichkeit ein polnisches Phänomen. In Russland bevorzugt man dogmatisch die Maische aus Getreide (Roggen) herzustellen. In der EU Spirituosenverordnung, auch wenn dem polnischen Kartoffelbauer das gar nicht gefällt, wird Wodka aus letztlich allem erlaubt herzustellen und so bleibt es dem europäischen Produzenten selbst zu entscheiden, welchen Rohstoff er nutzen möchte. Früher nutzten wir Streuobst, aber das ist in der EU Spirituosenverordnung nicht spezifisch genug und nicht immer verfügbar in ausreichender Menge. Daher stellen wir die Produktion auf Getreide um, konkret Weizen und Gerste.

 

"Also ein echter Wodka - aus Getreide!"

Destilliert man seine Maische in nahezu Schwindel erregend hohe Prozentzahlen in Richtung pharmazeutischer Hochwertigkeit und schneidet man die Produktion so strikt und gewissenhaft von Vor- und Nachlauf ab, dass keinerlei Fuselöle darin enthalten sein können und testet man das Ganze noch in einem Lebensmittellabor wie das mit allen Produkten von pre·mi·um by S. Kister der Fall ist, dann ist die Spirituose nur noch mit feinsten Nuancen und Aromen beseelt. Alkohol ist aber ein Geschmacksverstärker. Premium Alkohol ist ein hochwertiger Geschmacksverstärker und mild zu trinken. Wodka heißt übersetzt "Wässerchen" und genau das passiert als nächstes.

 

"Welcher Geschmack wird jetzt ausgebaut?"

Das pre·mi·um Wodka Destillat wird reduziert auf 40% Volumenprozent auf die sogenannte "Trinkstärke". Der Gelbelseer trinkt ihn sicher auch mit mehr Prozente, aber es sollen ja auch Denkendorfer trinken können... Was für einen Geschmack verstärken wir dann eigentlich mit unserem Destillat aus heimischen Obst: unser Wasser aus dem wahrhaftigen Herzen Bayerns, dem geographischen Mittelpunkt zumindest. Und wir haben hervorragendes Wasser. Es wird nicht demineralisiert, nicht tot gefiltert und nicht maximal neutral gehalten, so dass die mineralischen Noten des Altmühltaler Wodkas keine Hommage an unser heimisches "Wässerchen" sind, sondern tatsächlich "Altmühltaler Wodka" im wahrsten Sinne des Wortes: A Schlückerl Heimat.